Vita

Roksolana Chraniuk entdeckte ihre Leidenschaft für Gesang erst kurz vor Abschluss ihrer Violinausbildung am Landesgymnasium für Musik in Poznań. Nach kurzem Privatunterricht folgte ein Gesangsstudium an der Berliner Universität der Künste bei Elisabeth Werres, welches sie mit dem Schwerpunkt Lied/Oratorium erfolgreich absolvierte. In der Liedklasse von Axel Bauni lernte sie die Pianistin Mai Yakushiji kennen, mit der sie seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Meisterkurse bei Alessandro de Marchi, Raul Gimenez und Krisztina Laki ergänzten ihre Ausbildung. Seit 2007 wird sie gesangstechnisch von Verena Rein betreut.

Als Konzertsängerin ist sie in den Solopartien der großen Oratorien Bachs sowie mit Händels „Messias“, aber auch in weniger bekannten Werken von Rachmaninow, Bortnjanski und Luigi Nono hervorgetreten. 2018 sang sie bei der Uraufführung von Seongju Ohs „Lux aeterna“ in der Berliner Philharmonie eine der Solopartien. Außerdem gestaltete sie Liederabende, unter anderem mit „Wunderhorn“- und Rückert-Liedern von Gustav Mahler, in Dresden, auf Burg Namedy (Rheinland-Pfalz), für das Festival „Leszno Barok plus“ in Polen und das 13. Lviv Organ Hall Festival in der Ukraine.

Besonders am Herzen liegt ihr die Verbreitung ukrainischer Kunstlieder – so sang sie u.a. Lieder von Stefania Turkewich, Vasyl Barvinsky und Kyrylo Stetsenko in Berlin, Dresden und in ihrem Herkunftsland Ukraine.

Im Frühjahr 2022 erschien bei auris subtilis die CD-Produktion „Seel an Seele“ mit Liedern Vasyl Barvinskys im Kontext ausgewählter Lieder von Richard Wagner und Richard Strauss.

Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Berlin-Brandenburg sowie der Paul-Hindemith-Gesellschaft in Berlin.

Bereits während des Studiums entdeckte sie ihre Liebe für das Ensemblesingen. So wirkte sie bei Aufführungen und Produktionen im Vocalconsort Berlin und bei sirventes berlin mit. Seit 2007 ist sie festes Mitglied des Rundfunkchores Berlin.

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